“… der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt;” (1. Mose 10,25)
Was geschah in den Tagen von Peleg?
Zerbrachen die Kontinente? Oder spaltete sich nicht die Erde, sondern die Menschheit, als sich nach dem Turmbau zu Babel die Völker und Sprachen trennten? Und wenn sich die Menschheit spaltete, teilten sich die Kontinente dann schon in der Sintflut?
An der Beantwortung dieser Fragen hängt weit mehr, als der kurze Halbvers vermuten lässt: Sie bestimmt, wie sich weltweite Sedimentabfolgen und geologische Großstrukturen im biblischen Zeitrahmen deuten lassen.
Diese Studie macht die geologische Deutung zum Prüfstein: Was hätte eine beschleunigte Kontinentaldrift zur Zeit Pelegs für Tsunamis, Megaklasten, Erdbeben und die frühen Hochkulturen des Mittelmeerraums bedeutet – und hält diese Annahme auch der Auslegungsgeschichte und biblischen Wortbetrachtungen stand?
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