Diese Broschüre erklärt die Bedeutung des Schöpfungsberichts und wie die „Tage“ im ersten Kapitel der Bibel in der Kirchengeschichte verstanden wurden. Sie widerlegt gängige Einwände gegen diese historische Lesart, die aus dem uniformitarischen Langzeitparadigma resultieren. Die Broschüre ist unverkäuflich. Sie erhalten sie hier kostenlos. Sie können sie durch Anklicken auch herunterladen und elektronisch weiterverteilen.


Die Mehrheit der Christen in der westlichen Welt – einschließlich vieler christlicher Leiter – glaubt nicht, dass die Schöpfungstage gewöhnliche 24-Stunden-Tage waren; viele von ihnen glauben und lehren stattdessen aufgrund nicht-biblischer Faktoren, dass es sich um lange Zeiträume gehandelt haben soll – Millionen oder Milliarden von Jahren.

Wenn die Schöpfungstage in Wirklichkeit geologische Zeitalter von Millionen und Milliarden von Jahren wären, dann würde aber die Botschaft des Evangeliums in ihren Grundfesten untergraben, weil dies Krankheit, Leid und Tod vor dem Sündenfall impliziert. Der Versuch, die „Tage“ der Schöpfung als „geologische Zeitalter“ zu definieren, ist das Ergebnis einer falschen Herangehensweise an die Heilige Schrift – einer Auslegung des Wortes Gottes auf der Grundlage der fehlbaren Theorien sündiger Menschen.

Die meisten Kirchenväter akzeptierten die Schöpfungstage als gewöhnliche 24-Stunden-Tage. Es stimmt zwar, dass einige der frühen Kirchenväter die Schöpfungstage nicht als gewöhnliche 24-StundenTage lehrten, aber viele von ihnen waren von der griechischen Philosophie beeinflusst, was sie dazu veranlasste, die Tage als allegorisch bzw. bildlich zu interpretieren.

Die Abweichung von gewöhnlichen 24-Stunden-Tagen kam also durch außerbiblische Einflüsse und nicht aus dem Wortlaut des Bibeltexts. Diese falsche, rein allegorische Auslegung hat die Art und Weise, wie die Menschen die Heilige Schrift auslegen, bis zum heutigen Tag negativ beeinflusst. Wie schon Martin Luther, der Mann, der die Refor - mation einleitete, sagte: „Die Tage der Schöpfung hatten eine gewöhnliche Tages - länge. Wir müssen verstehen, dass diese Tage tatsächliche Tage (veros dies) waren, im Gegensatz zur Meinung [einiger] Kirchenväter. Wenn wir feststellen, dass die Meinungen der Kirchenväter nicht mit der Heiligen Schrift übereinstimmen, erkennen wir sie in Ehrfurcht als unsere Ältesten an. Aber wir weichen nicht um ihretwillen von der Autorität der Heiligen Schrift ab.“

Was sagt uns die Bibel über die Bedeutung von „Tag“ in 1. Mose 1? Hier müssen wir verstehen, dass ein Wort mehr als eine Bedeutung haben kann, je nach Kontext…