Diese Broschüre enthält 12 praxiserprobte Kinderstundenentwürfe für 8- bis 12-Jährige zum Thema Schöpfungsbericht und häufige Fragen, die Kinder vorbereiten sollen auf den kritischen Umgang mit dem Thema Evolutionstheorie. Die Broschüre ist unverkäuflich. Sie erhalten sie hier kostenlos. Sie können die Broschüre durch Anklicken auch herunterladen und elektronisch weiterverteilen.


Die vorliegenden Unterrichtsentwürfe sind entstanden, weil es zum Thema Schöpfungswoche eher wenig Kinderstunden-Material gibt und vielen Christen nicht bewusst ist, welche Tragweite das Weltbild der Evolution, das an Schulen, Universitäten und in den Medien vermittelt wird, hat. Meiner Meinung nach ist es sogar einer der Hauptgründe dafür, dass viele junge Menschen die Gemeinden verlassen. Weil sie unzureichend vorbereitet sind, beginnen sie irgendwann am Schöpfungsbericht zu zweifeln. Aber ohne den Schöpfungsbericht als Fundament bricht das Glaubenshaus zusammen. Wenn es nicht den Sündenfall gegeben hat, durch den der Tod in die Welt gekommen ist, dann braucht man auch keinen Erlöser und Wunder werden nur zu bildhaften Gleichnissen degradiert. Wenn man 1. Mose nicht wörtlich nehmen kann, dann wird der „Schöpfer des Himmels und der Erde, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ schon von den ersten Seiten der Bibel an unglaubwürdig. Wir können nicht verhindern, dass die Kinder die Ansichten der Welt kennenlernen. Deshalb müssen wir sie gut darauf vorbereiten und ihnen zeigen, dass Christen nicht weltfremd sind, sondern offen, um auf ihre Fragen einzugehen und dass es heute mehr denn je Argumente für die Schöpfung gibt. Nicht zu unterschätzen ist auch der Bedeutungswandel, den mache Wörter erfahren haben. So versteht man heute unter dem Wort „Geschichte“ eher so etwas wie ein Märchen oder eine fiktive Erzählung und weniger einen historischen Bericht. Deshalb vermeide ich inzwischen die Verwendung des Ausdrucks „biblische Geschichte“ und verwende stattdessen den Ausdruck „biblischer Bericht“.

Das Material ist so angelegt, dass man mit den 12 Lektionen ein Quartal füllen kann. Dabei sind die Lektionen zum Teil sehr umfangreich, so dass die Kinderstunden-Mitarbeiter selbst einschätzen müssen, wie groß die Aufmerksamkeitsspanne der Gruppe ist und ob man alles in einer Stunde behandelt, es auf zwei Stunden aufteilt oder etwas kürzen muss.

Je nach Kapazitäten und Aufwand, den man längerfristig betreiben will, kann man in Lektionen 2 bis 7 auch ein echtes Aquarium für den Kinderstundenraum mit lebenden Pflanzen und Fischen einrichten und somit um den Aspekt, dass Gott der Erhalter des Lebens ist und der Mensch ein guter Verwalter davon sein soll, ergänzen. Aber auch das „leere“ Aquarium als Anschauungsobjekt, das nach der Reihe wieder verschwand, machten den Kindern viel Freude.