Diese Broschüre erklärt die historische Entwicklung der Geologie und ihren maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der darwinschen Evolutionstheorie. Sie zeigt auf, wie die Geologie – befreit vom Paradigma des Uniformitarismus – mit den Aussagen der Bibel in Übereinstimmung gebracht werden kann. Die Broschüre ist unverkäuflich. Sie erhalten sie hier kostenlos. Sie können sie durch Anklicken auch herunterladen und elektronisch weiterverteilen.


Wussten Sie, dass die Geologie bzw. das Studium der Erde eines der wichtigsten Konfliktfelder in der Christenheit des 21. Jahrhunderts ist? Dabei ist es nicht die Wissenschaft der Geologie, die den Konflikt auslöst, sondern die Weltanschauung, die die moderne Geologie vertritt. Denn sie lehrt eine ganz andere Geschichte der Erde als das erste Buch Mose. Ja sie ist in Wahrheit sogar eine völlig gegenteilige Ansicht, gut verpackt in wissenschaftlicher Sprache. Das verwirrt viele Menschen, die der Bibel Glauben schenken wollen. Sie fühlen sich von der „Wissenschaft“, die der Bibel zu widersprechen scheint, überfordert. Hier entsteht ein großes Spannungsfeld. Viele haben versucht, diesen Konflikt zu lösen, indem sie zu dem Schluss gekommen sind, dass die Art und Weise, wie man den biblischen Bericht im ersten Buch Mose betrachtet, nicht so wichtig sein müsse oder nicht so sehr ins Gewicht falle. Aber es ist wichtig, und zwar aus einem sehr einfachen Grund: Der Herr Jesus selbst betrachtete den biblischen Bericht in seiner Gesamtheit, und insbesondere auch das erste Buch Mose, als wahr! Denn Jesus zitierte aus dem ersten Buch Mose mehr als aus jedem anderen Buch des Alten Testaments. Er sprach von realen historischen Ereignissen, zog real existierende Menschen und Ereignisse wie Adam und Eva, Noah und die Sintflut heran, um wichtige Wahrheiten zu lehren.

Die Christenheit hat sich im Großen und Ganzen damit abgefunden, die Themen junge Erde und globale Sintflut als irrelevant abzutun, weil sie glaubt, dass das, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat, entweder unklar ist oder keine Rolle spielt. Das Evangelium wird verkündet, als ob dieses Thema nicht wichtig wäre. Aber wenn es nicht wichtig ist, welcher Teil der Bibel ist dann überhaupt wichtig? Und falls er wichtig ist, wie wollen wir das begründen? Welchen Teil der Bibel könnten wir als vertrauenswürdig betrachten, und falls ja, mit welchen Argumenten? Können wir mit so einer Grundhaltung die Aussagen der Bibel wirklich verteidigen, wenn es um unser ewiges Schicksal geht?

Vielen ist heute nicht bewusst, dass das evolutionistische Denken in den späten 1700er Jahren mit einer bestimmten Philosophie der Erdgeschichte begann, nicht mit der Biologie. Charles Darwins „Über die Entstehung der Arten“ (1859) wurde geschrieben, nachdem die Idee einer alten Erde in der Geologie bereits fest verankert war – um 1830. Die Entwicklungen in der modernen Geologie trieben also die Entwicklung der modernen Biologie voran, die sich nach Darwin noch mehr ausweitete. Die wichtigsten Diskussionen in der Christenheit heute werden nicht in der Frage der Evolutionsbiologie geführt. Die meisten Christen halten die Idee „vom Frosch zum Prinzen“ ohnehin für unsinnig. Nein, die wirklichen Auseinandersetzungen werden über das Alter der Erde und die Legitimität einer globalen Flutkatastrophe ausgetragen, eine Domäne der Geologie. Man kann beobachten, dass sich die Mehrheit der modernen Christenheit schnell auf die Seite der säkularen Geologie schlägt, wenn es um Antworten auf Fragen wie „Wie alt ist die Erde?“ und „Gab es eine weltweite Flutkatastrophe?“ geht.